Neue Anlage steigert Flexibilität in der Produktion

Seit 1959 gibt es den österreichischen Metallbaubetrieb Weidenthaler GmbH, der sich neben der Herstellung von Teilen für Lüftungsanlagen insbesondere auf die Produktion von Beleuchtungssystemen für den öffentlichen Raum spezialisiert hat. 2014 hat das Unternehmen in eine Plasmaschneidanlage von MicroStep investiert.

Durch eine Plasmaschneidanlage von MicroStep ist ein österreichischer Mittelständler extrem flexibel

„Bis vor kurzem haben wir den kompletten Zuschnitt über Lohnschneider abgewickelt“, sagt Geschäftsführer Karl Heinz Weidenthaler, der den Familienbetrieb seit 1993 in zweiter Generation leitet. Und dabei sei es um mehrere Tausend Teile jährlich gegangen, die über externe Dienstleister hergestellt werden mussten. Da lag es nahe, sich nach einer eigenen Lösung umzusehen: „Wir haben uns über ein Jahr Zeit gelassen und uns verschiedene Anbieter angesehen.“, erklärt der Geschäftsführer. Die Entscheidung habe er letztlich aufgrund eines Besuchs beim MicroStep-Kunden VSD – Verient Stahl Design im österreichischen Liezen getroffen: „Dort konnte ich mich live von der Qualität der MicroStep-Anlagen überzeugen und die Anwender zu ihren Erfahrungen befragen.“

Die Plasmaschneidanlage der MicroStep-Baureihe MasterCut ist seit ihrer Inbetriebnahme im April vollständig in die Produktion eingebunden. Allein in den ersten Monaten wurden darauf rund 7.000 Bauteile zugeschnitten. Bearbeitet werden Rohre und Platten aus Stahl und Aluminium mit einer Materialstärke von 1 bis 3 mm.

Die CNC-Schneidanlage verfügt über eine Bearbeitungsfläche von 2.500 x 1.250 mm. Eine ausgereifte, modulare Konstruktion mit 500 mm Sektionen sowie die hochwertige Pneumatik mit elektronischer Ansteuerung und Überwachung über die CNC-Maschinensteuerung sorgen für eine hohe Absaugleistung bei niedrigem Energieverbrauch. Der gesamte Brenntisch ist so konzipiert, dass er nicht nur über eine großzügige Auflagefläche verfügt, sondern auch stärkste Belastungen (bis zu 100 mm Materialstärke) tragen kann, ohne sich zu verformen. Eine zusätzliche Gitterabdeckung unter den Schneidlamellen verhindert das Durchfallen von Kleinteilen. Die Absaugtechnik besteht aus einem leistungsstarken TEKA-Filtersystem.

Als Luftplasma-Stromquelle dient eine Powermax105 von HYPERTHERM. Sie eignet sich zum Schneiden von Blechen mit einer Materialstärke bis zu 32 mm.

Die Rohrschneidvorrichtung ermöglicht eine Rohraufnahme mit einem Durchmesser von 30 bis 500 mm und 3000 mm Länge bei einem maximalen Gewicht der Rohre von 5 t. Da der Schachtbereich für die Rohrbearbeitung vollständig abgesaugt wird, lässt er sich auch als voll funktionsfähiger Schneidtisch für den Flachbettzuschnitt nutzen. Das Ganze erfolgt mit Hilfe optional verfügbarer Rahmenelemente, die einfach in den Rohrschacht eingesetzt werden.

Geschäftsführer Weidenthaler zeigt sich mit seiner neuen Anlage sehr zufrieden. Neben Effizienz und Präzision begeistere ihn vor allem die neu gewonnene Flexibilität, die die neue Technologie ermöglicht. Der Geschäftsführer erklärt: „In unserer Branche muss man in manchen Fällen besonders schnell liefern können“. Und dazu sei man aufgrund der nun vorhandenen Fertigungskapazitäten im eigenen Haus jetzt in der Lage. „Das macht uns in unserer Branche zumindest auf dem österreichischen Markt konkurrenzlos“, sagt Weidenthaler, der von dem neu gewonnenen Wettbewerbsvorteil begeistert ist.

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